Hekla Bad Soden, Tagebuch Hekla, Reisen Hekla
Hekla Bad Soden, Tagebuch Hekla, Reisen Hekla
Gebaut, ausgebaut und restauriert
Gebaut, ausgebaut und restauriert

Gärtnerei-Zentrale Leipzig GmbH 1923 bis 1948

Diesen Preis des Gärtnervereins Leipzig E.G. bekam Curt Oppermann zu seinem 54. Geburtstag, für die Neuzüchtung kurzstieliger Hortensien, überreicht. Für die er dann 1932 die Goldmedaille zur Gartenbauausstellung in Dresden bekam.

Die Gärtnerei-Zentrale Leipzig GmbH

wurde von Mitgliedern des Leipziger-Gärtnerverein-E.G. initiiert und 1923 als Zweigstelle der Gärtnerei-Zentrale Sachsen AG, in den Räumen der Zentralmarkthalle Leipzig gegründet. 1926 trennte man sich von der Sachsen AG und gründete die Gärtnerei-Zentrale als GmbH in Leipzig neu. Gärtnereibesitzer Curt Oppermann aus Baalsdorf bei Leipzig, leitete die Zentrale 25 Jahre als Geschäftsführer bis zur Übernahme der GmbH 1948 durch die staatlich gelenkte Gartenbaugenossenschaft.

Zweck:

Effektivierung von Einkauf und Absatz. Schaffung eines gerechten (festen) Preises für die Erzeugnisse. Regelung des Absatzes und Beschaffung der gärtnerischen Bedarfsartikel. Normierung der Topfgrößen und deren einheitliche Preisgestaltung. Analyse der Hornspäne und Bekämpfung der Fälschungen. Erreichung der staatlichen Genehmigung zum freien Verkauf von „Rein-Nikotin“ zur Läusebekämpfung u.A.m. Autorisierte Ansprechstelle für Kreditinstitute und Preiskontrollstellen für vertrauliche und rechtliche Auskünfte.

Lage

Geschäftsäume in der Zentralmarkthalle Leipzig nähe Rossplatz. Ab 1926 erwarb man die Raume der Lehmannschen Buchhandlung gegenüber der Zentralmarkthalle in der Brüderstraße. Am Morgen des 3. Dezember 1943 wurde durch einen Luftangriff die Räume der Gärtnereizentrale total ausgebombt. Man zog in einen noch benutzbaren Raum der Markthalle und brachte dort alle Abteilungen unter.

Geschichte

Während des ersten Weltkrieges waren die Gartenbaubetriebe sehr heruntergewirtschaftet. Es fehlte an allen gärtnerischen Bedarfsartikeln, z.B. Holz, Eisen, Glas, Kitt usw. es war dem Einzelnen nicht möglich, die nötigen Materialien zur Wiederinstandsetzung seines Betriebes zu beschaffen. Der Zusammenschluß in eine Einkaufsgenossenschaft, die auch gemeinsame Interessen verfolgt, sollte dem Abhilfe schaffen. Die daraus entstandene Gründung der Gärtnerei-Zentrale Leipzig GmbH von Mitgliedern des Leipziger-Gärtnervereins erfolgte 1923.

Ausflug des Leipziger-Gärtnervereins E.G. 1932

Bei der Wahl des Geschäftsführers einigte man sich einstimmig auf Curt Oppermann, Baalsdor/Leipzig, in den Aufsichtsrat wurde Herr Georg Theile, Leipzig-Möckern gewählt.

   Da in Dresden schon seit Jahren eine Gärtnerei-Zentrale bestand, die von Herrn Dir. Rudolf Böhm geleitet wurde, kam man auf die Idee, die Leipziger Gründung als Zweigstelle der großen Gärtnerei-Zentrale Sachsen AG anzuschließen. Diese Gärtnerei-Zentrale Sachsen AG bestand nun aus der Hauptverwaltungsstelle Dresden und den Zweigstellen Chemnitz, Plauen und Leipzig. Der Anschluß wurde damit begründet, daß Dresden auf diesem Gebiet Erfahrung gesammelt hatte, die Leipzig zugute kommen würde.

   Der Start in Leipzig begann in einer schwierigen Zeit. Die Verkaufsstände der Blumen,-Pflanzen,-und Gemüseabteilung befanden sich in der Zentralmarkthalle. Das Rohstofflager war im Siebenmännerhaus untergebracht. (Das Siebenmännerhaus war eine Gästehaus in der Nähe des Bayerischen Bahnhofs) 

Es wurde eine repräsentative Verkaufshalle von der Fiorma Franz Mosenthien, Lpz-Eutritsch errichtet. In ihr fanden jährliche Frühjahrs Blumen- und Pflanzenschauen statt.

   Alle erforderlichen Einrichtungen wurden selbst verdient ohne das Aktienkapital anzugreifen. Im zweiten Geschäftsjahr wurde ein Reingewinn von 21.000 RM erwirtschaftet. Diese 21.000 RM mußten restlos an die Hauptverwaltung nach Dresden abführt werden, zur Abdeckung der Schulden der Haupt-und Zweigstellen. Das war für die Zweigstelle Leipzig nicht akzeptabel. Unter dem Druck des Geschäftsführers Curt Oppermann

Curt Oppermann

Gärtnereibesitzer in Baalsdorf bei Leipzig. Mitbegründer der Gärtnerei-Zentrale Leipzig GmbH. Geschäftsführer von der Gründung 1923 bis zur Auflösung und Zwangsübergang in die Gärtnereigenossenschaft der DDR 1948.

ist es letztlich der geschickten Verhandlung von Prof. Dr. Geyler zu verdanken, daß Leipzig aus der Sachsen AG ausscheiden konnte. Mit dem Ausscheiden war eine Neuorientierung der Gärtnerei-Zentrale Leipzig als delbständige GmbH nötig geworden. Ein Geschäftsanteil der GmbH betrug 300 RM, die Gesamtsumme der Anteile betrug 39.900 RM, die von 65 Gesellschaftern aufgebracht wurden.

   Im Laufe der Zeit bot sich die Gelegenheit den Lehmannschen Laden gegenüber der Zentralmarkthalle zu erwerben. Unter Hinzunahme von großen geräumigen Kellern konnte das Rohstofflager recht gut ausgebaut werden. Im Laden wurde die Abteilung für Bindereibedarf untergebracht, während in den Kellerräumen die gärtnerischen Bedarfsartikel gelagert wurden. In den Inventuraufnahmen konnten ca. 1000 verschiedene gärtnerische Bedarfsartikel geführt werden. Die Gärtnerei-Zentrale Leipzig gliederte sich in folgende Abteilungen: Blumengeschäft, Blumenbindereibedarf, Pflanzen- und Topfpflanzen- Abteilung, Gemüse, Rohstoff, Gärtnerische Bedarfsartikel, Reisende und Markthelfer.

   Im Jahre 1935 wurde der Blumengroßmarkt gegründet und die Gärtnerstände nach einem anderen Teil der Zentralmarkthalle verlegt. Im Mai 1939 brannten die Kellerräume in der Zentralmarkthalle aus, deshalb mußte der größte Teil der Markthalle geräumt werden. Der Platz auf dem sich die Gärtnerstände befanden, war noch unversehrt. Hier wurden die Lebensmittelhändler untergebracht. Die Gärtner verkauften ihre Waren in Messebuden auf dem Roßplatz.

Am Morgen des 3. Dezember 1943 wurde durch einen Luftangriff die Räume der Gärtnerei-Zentrale total ausgebombt. Man zog in einen noch benutzbaren Raum der Markthalle und brachten dort alle Abteilungen unter. Der Laden und das reiche Rohstofflager waren vernichtet. Es gab keine Möglichkeit mehr neue Ware zu beschaffen. Nahezu alle Angestellten und Markthelfer waren eingezogen oder dienstverpflichtet worden.

Nach 25jährigem Bestehen ging die Gärtnerei-Zentrale Leipzig GmbH nach dem Krieg1948 in der Gartenbaugenossenschaft auf.

 

Quelle:

Geschichte der „agra“ Landwirtschaftsausstellungen in Markkleeberg.

Artikel in „Gartenwelt“ Nr. 24, 12. Juni 1925 (Foto)

Auszüge aus Redebeiträgen der 25jährigem Jübiläumsversammlung 1948.

 

Videos:

HEKLA im Großen Belt

http://www.youtube.com/watch?v=ZseVRZDctPQ

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2000 Stunden Restauration 4mR-Yacht  Partout  (15m2-SNS)

http://youtu.be/Nb6CatobvSk

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Ein Bootswaschplatz entsteht

http://youtu.be/1RMCBeT-VW8

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2.4mR-Yacht mit 30 kn ...

https://www.youtube.com/watch?v=QI5VGU2pris

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2.4mR-Yacht Weltmeisterschaft in Finnland 2015:

Im Kopfbereich den Link: "club youtupe cannel" anklicken.

http://www.rauma24worlds.com/photos-videos/video/video-clips-of-the-rauma-2-4mr-w/

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"Das Senioren-Abenteuer" : 2.4mR-Yachten von Naantali Finnland nach Frankfurt am Main

https://www.youtube.com/watch?v=g7MNtpL7DLQ

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"Von der Flussratte zum Seefahrer - 365 Tage auf See!"

http://www.leavingtakatuka.de/

Markus Lübeck nimmt mit wechselnden Crews eine Auszeit und bereist, mit seiner Segelyacht  Typ "Hanseat 70", 35 Fuß (10,40m) Länge, die Weltmeere.

"Wir sind doch die Pipi-Langstrumpf Generation und alle mit den Geschichten von Astrid lindgren aufgewachsen.
Taka Tuka Land ist die Insel, auf der Pipis Vater von Seeräubern festgehalten wurde.
Unser Schiff trägt den Namen von Pipis Äffchen - Herr Nilsson…. Bei dem Namen fanden wir also „leaving taka tuka“ (frei übersetzt: Aufbruch aus Taka Tuka) ganz spannend…."

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