Hekla Bad Soden, Tagebuch Hekla, Reisen Hekla
Hekla Bad Soden, Tagebuch Hekla, Reisen Hekla
Gebaut, ausgebaut und restauriert
Gebaut, ausgebaut und restauriert

Tagebuch 2014

 09. August 2014, heute faucht der Wind um die Ecken im 6. Stock, gestern noch angenehm auf der Loggia. Haben schon lange Jahre nicht mehr so oft auf der Loggia gesessen wie dieses Jahr. Mal sehen wie lange noch. Fahren nächste Woche in den Urlaub nach Laboe, danach im September fühlt sich das sicher anders an. Hoffen auf schönes Wetter mit moderaten Winden an der Kieler Förde. Vielleicht ist es das letzte Mal, dem Altersfortschritt geschuldet.

In der Ukraine scheint sich etwas zuzuspitzen. Hat Russland sich vielleicht selbst ein Bein gestellt? Was passiert, wenn die Ukraine den Gas- und Oelhahn von den Transitstrecken zudreht? Was kann dann Russland in Wirklichkeit machen? - vermutlich nichts. Selbst wenn Russland auf die Wahnsinns-Idee käme die ganze Ukraine zu besetzen, würde dort kein Oel oder Gas mehr fliesen. Vermutlich würden dann so viele Sprengfallen gesetzt, daß der Durchfluß auf Jahre hin unmöglich wäre und Russland wäre wieder in einen unabsehbaren Partisanenkrieg verstrickt. Russen sind gute Schachspieler und die Ukrainer auch, das wird interessant und hoffentlich bringt dieser Hebel die Wende zur Entspannung.

Im nahen Osten hoffe ich, wenn das auch zynisch klingt, daß die Einmischung von außen aufhört, so daß sich der Stärkere durchsetzen kann, das alleine würde eine Beruhigung bringen.

06. August 2014 Gestern linken Knöchel verstaucht, beim Aufstehen vom PC, Haussandale hatte sich am Fuß verdreht. Kein Wunder, will ja in 10 Tagen in Urlaub fahren. Drei Bücher bestellt. Nicht mehr übers Internet, will die Buchhändler erhalten. Die zwei Euro machen´s dann auch nicht mehr. Von Frank Schätzing: „breaking news“, 700 Seiten, die Entwicklung Israels in einen Krimi gesteckt, soll sehr gut und informativ sein, wie eben Schätzing. Von Sloterdijk: „Die futuristische Wende“ oder „Die schrecklichen Kinder der Neuzeit“. Die Diktatoren seit der französischen Revolution, Spiegelbesprechung. (Die Pessimisten kommen auf ihre Kosten) Und für Hedi zum Geburtstag im Dezember: „Der scharlachrote Buchstabe“, Nathaniel Hawthorne, Ehebrecherin und Engel, auch im Spiegel besprochen, eine Neuübersetzung. (Hedi liest die Homepage nicht)

Heute neu: Ein neuer Edward Snowden? Na hoffentlich und es werden sicher noch mehr werden.

Können wir uns die Befindlichkeiten in Amerika vorstellen? Ich glaube nicht. Gestern eine Dokumentation über „Nestle“ und das Geschäft mit dem Wasser gesehen. Da ist es möglich, daß ein Grundbesitzer, nicht mehr als 1000 qm, die bei ihm sprudelnde Quelle an „Nestle“ verkaufen kann. Ein Tanklastzug mit 40.000 lt. für zehn Dollar, Erlös bei Nestle 50.000 Dollar. Zich-Millionen Liter werden jedes Jahr Tag und Nacht abgepumpt, der Grundwasserspiegel sinkt, die Anwohner kommen immer schlechter an das eigene Trinkwasser. … sie können nichts machen. Freiheit über Alles, auch wenn es der Allgemeinheit schadet. Alles im Leben hat eben zwei Seiten. „Nestle“ sieht das globale Geschäft mit Wasser als sein lukrativstes und wichtigstes Geschäft für die Zukunft an. Originalton Aufsichtsratsvorsitzender. (/0.000 Beschäftigte)

Habe letzte Woche eine Spiegel Interview mit einem russischen Philosophie-Professor, von der harten Orthodoxen Linie. Er schlägt einen getrennten Weg, weg von der westlichen Dekadenz, vor. Und hält Putin für viel zu weich. Natürlich gehört die Ukraine zu Russland und muß annektiert werden. Er steht damit nicht alleine, siehe die nie dagewesene Unterstützung von über 60% der Russen zu Putin. Wie wird sich Russland entwickeln? Bekommt die große konservative Masse aus dem riesengroßen Hinterland die Überhand oder liberalen Staädter? Das wird spannend. Wenn Rußland zu der konservativen internetfeindlichen Masse überschwenkt, wird es schwierig. Die Intelligenz wird auswandern und ein modernes Russland kann sich nicht entwickeln. Die Kirche wird dabei eine Schlüsselstellung bekommen. Auch der Ausgang der Ukrainen-Krise wird einen ersten Fingerzeig bringen. Meine Einschätzung Putin´s. Er steckt in einer Zwickmühle. Putin ist nicht dumm und schätzt die Situation mit Sicherheit richtig ein, nur er kann im Moment nichts machen. Er wird versuchen sich durchzulavieren. Die Eigene Zustaimmung im Lande zu erhalten, aber eine bestimmte Grenze zum Westen nicht zu überschreiten, um, nach Abklingen der Krise, die Tür wieder aufstoßen zu können. Hoffen wir, daß ich mich nicht irre! Sonst gute Nacht.

 

Montag 21. Juli 2014 „Die deutsche Nationalmannschaft wird im Falle des Titelgewinns bei der WM in Brasilien zu einem Empfang an das Brandenburger Tor in Berlin kommen. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit. Die DFB-Delegation, die sportliche Leitung der Nationalmannschaft und der Spielerrat hätten sich darauf geeinigt. Sollte die DFB-Elf das Finale verlieren, würde es keinen Empfang geben ... ." Pressemitteilung vom 10.07., DFB. Diese Sklandalnachricht wurde bisher noch nicht thematisiert, jedenfalls habe ich noch nichts gehört. Das wird also von der s.-g. öffentlichen Meinung voll akzeptiert. So bedeutungslos und lächerlich macht der DFB die WM, daß ein Vizemeister nichts wert ist. Als Zweiter ist man ein Versager und kein Vorbild für die Jugend mehr, dafür lohnen sich keine Mühe und Kosten. Das sagt eigentlich alles über die wahre Motivation und Kleinkariertheit des DFB und wirft einen Blick auf den wahren Zustand unserer Gesellschaft. Die Argentinier sind also zu Recht frustriert und fühlen sich betrogen. ... das wollte ich noch los werden.

Da war doch noch was? Ach ja die WM in Brasilien. Mein Zweckpessimismus hat sich gelohnt, meine Vorhersagen trafen alle nicht ein, wie immer, schön so. Alleine macht es nur begrenzt Spaß sich als Sieger zu fühlen, bei einem Maß Weißbier auf dem Sofa. Beim Spiel gegen Brasiolien hatten wir am gleichen Tag Stammtisch der Bad Sodener Freunde. Das haben wir genutzt, ausnahmsweise mit den Frauen, zu einem Abendessen am neuen Kurpark und anschließend Fußball bei uns zu Hause. Natürlich hatten alle, am wenigsten die deutschen Kicker, mit diesem Ergebnis gerechnet, am Schluß war es eher peinlich und doch wunderbar. Wir waren eben besser, egal ob auf dem Sofa oder Rasen, gemeinsam war das doch noch was anderes, als alleine vor der Glotze zu sitzen. Sieger zu sein ohne zu schwitzen, ist eben einfach toll, da schenkt man sich schnell noch ein Glas Wein ein. Wenn dann jedes Mal noch ein Mertesacker seinen Kommentar abgeben darf wäre das das Höchste. Das Endspiel sahen wir dann im Club, zitterten ein wenig, was sich dann lohnte. Eigentlich hatte ich selbst keine ernsthafte Befürchtung, wünschte mir das eine Tor kurz vor Schluß, es mußte aber nicht gerade die Verlängerung sein.

Sonnabend, 19. Juli 2014, muß mich mal wieder melden. Lange keine Lust gehabt, dann angefangen die Wohnung zu renovieren. Ein Einbauschrank im Flur wartete, auf Wunsch von Hedi, bereits zwei Jahre. Nun auch gleich noch die Zimmer vorgenommen, bevor die Pinsel eintrocknen. Heute nun die Wasserrinne an den Loggienbrüstungen, wo immer das Wasser vom Gießen und Regenwasser steht. Da ist es immmer nass, was keine normale Farbe aushält. - Nun die rohen Betonstellen mit G4 – ähnlichem Material mehrfach grundiert und jetzt mit wasserfester Bilgenfarbe streichen. Mal sehen was passiert. Vor ca. 10 Jahren hatte ich das mit G 6, von Voss Chemie behandelt. Geländer und die Brüstung von innen sind auch gestrichen. Nun bekommen die drei Fenster auf der WNW-Seite neue Außen-Jalousien mit el. Fernbedienung. Wollte alles per Hand haben, dazu weigerte sich der Spezialist, hätte damit zu viele Reklamationen, Motorantrieb wäre für die nächsten 20 Jahre das Zuverlässigste. Bei uns steht die Sonne im 6. Stock nachmittags waagerecht ins Wohnzimmer und die Küche und es wird sehr warm, das wollen wir mit Außen-Jalousien verbessern/abmildern. Das für heute.

Mittwoch, 11. Juni 2014, neues Fotobuch fertig. 112 Seiten, Chronik Gärtnerei Curt Oppermann. in Baalsdorf bei Leipzig, von 1901 bis 1989. Im November 1989 ließen die Angestellten, der von der GPG (Gärtner-Produgtions-Genosssenschaft Holzhausen) zwangsgepachteten Gärtnerei, alles stehen und liegen um sich ein Begrüßungsgeld an den Grenzstellen der Wiedervereinigung abzuholen. In diesen Nächten erfror, wegen strengem Frost, der überwiegende Teil der Pflanzenbestände. Das war das Aus der Gärtnerei. Neue Pächter ließen sich, wegen des überbordenden Angebotes von Gärtnerei-Produkten aus Holland, Belgien und Westdeutschland, nicht finden. Vom technischen Zustand und den vorhandenen Produktionsbedingungen auf DDR-Standard, ganz abgesehen. Davon, auch von der Familie, handelt das Fotobuch. Angefangen von einem Mühlengrundstück 1901, das unser Großvater mit 24 Jahren für 8.000 Goldmark kaufte, mit Rückschlag im ersten Weltkrieg, große Erfolge zwischen den Weltkriegen (Mitbegründer der Gärtnerei-Zentrale Leipzig) und dem Niedergang nach dem zweiten Weltkrieg, zerrieben in den Strukturen des Sozialismus.

 

Was hat sich sonst noch getan? Viel warm und wenig Wind über die Pfingsfeiertage für die Segler, am ersten Feiertag ging es noch. Nun kommt die Stadtmeisterschaft im Nachbarclub bei der SKG Frankfurt. Will dort das neue Großsegel testen, habe mir eine Topplatte selbst geschnitten, der Segelmacher Prime-Sail reagiert einfach nicht. Tagespolitisch nicht viel Neues. Der Konflikt in der Ukraine wird wohl regional bleiben, ist für die Großen doch nicht wichtig genug, Gott sei Dank! Die Russen haben ihre Genugtuung, konnten mal mit den Muskeln spielen, wollen aber letztlich auf die Luxuswaren aus dem Westen nicht verzichten. Vom Gas ganz abgesehen. Merkel wollte auch mal kurz die Bizeps zeigen, hat sie aber schnell wieder eingezogen. Wie ist die Situation in England wirklich? Geht das aus wie Stuttgart 21? Eine Minderheit macht mächtig Krawall, und wenn es zur Abstimmung kommt, ist den Engländern das Hemd nicht doch näher als die Hose? Ich glaube schon. Schottland will, wenn das Referendum erfolgreich ist, angeblich sofort in die EU, einschließlich Euro, was natürlich einfach werden würde. Ich sehe nun Frankreich langsam als das viel größere Problem an. Die Franzosen sehen keine Möglichkeit mehr mit Deutschland wirtschaftlich gleichzuziehen. Die Nationalisten, sie nennen sich Patrioten, werden eine Dominanz Deutschlands kaum akzeptieren. Eine Atommacht ordnet sich einem militärischem „nobody“ niemals unter. Das wird noch sehr schwierig werden Und mit dieser Stimmung mache ich für heute schl

Dienstag, 17. Mai 2014, "Partout" konnte zum zweitenmal die >Frankfurter Stadtmeisterschaft<, ausgerichtet von der SKG-Frankfurt am Main, in der Kreuzer-Klasse, erringen. Perfektes Segelwetter bei Wind aus NE bis E zwischen 2-3, in Böen 4 Bft. Als Vorschoter hatte ich unseren Takelmeister an der Genua engagiert, der das zum ersten Mal ervorragend machte. Dennoch fast war die Genua zu viel Tuch, vielleicht wäre meine Int.4mR-Yacht mit Fock 2 noch besser am Wind gelaufen. Insgesamt war das Ergebnis der Yachten vom FYC sehr gut. Wir lagen mit 3 Yachten punktgleich, den Ausschlag gab der erste Platz bei der letzten Wettfahrt. Mit der "Partout" mußten wir bei der letzten Wettfahrt zwei mißlunge Starts wieder gut machen, was uns mit einem Abstand von 10 Sekunden zum Zweiten gelang. Es wurden 4 Wettfahrten, mit einem Streicher, gesegelt.

 Gestern erstes Spiel der Deutschen Mannschaft. Wie könnte man es noch besser machen? Gar nicht. Ich selbst bin schon wieder ängstlich. Können sie das gut verkraften? Die Vorrunde wird wohl im positivem Sinne gelaufen. Überwiegend wird ein sehr guter Fußball gespielt, nicht zu vergleichen mit den letzten Turnieren, das alleine ist schon ein Gewinn. Denken wir nur an Spanien-Niederlande. Ich bin gespannt. Das für heute.

Videos:

HEKLA im Großen Belt

http://www.youtube.com/watch?v=ZseVRZDctPQ

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2000 Stunden Restauration 4mR-Yacht  Partout  (15m2-SNS)

http://youtu.be/Nb6CatobvSk

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Ein Bootswaschplatz entsteht

http://youtu.be/1RMCBeT-VW8

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2.4mR-Yacht mit 30 kn ...

https://www.youtube.com/watch?v=QI5VGU2pris

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2.4mR-Yacht Weltmeisterschaft in Finnland 2015:

Im Kopfbereich den Link: "club youtupe cannel" anklicken.

http://www.rauma24worlds.com/photos-videos/video/video-clips-of-the-rauma-2-4mr-w/

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"Das Senioren-Abenteuer" : 2.4mR-Yachten von Naantali Finnland nach Frankfurt am Main

https://www.youtube.com/watch?v=g7MNtpL7DLQ

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"Von der Flussratte zum Seefahrer - 365 Tage auf See!"

http://www.leavingtakatuka.de/

Markus Lübeck nimmt mit wechselnden Crews eine Auszeit und bereist, mit seiner Segelyacht  Typ "Hanseat 70", 35 Fuß (10,40m) Länge, die Weltmeere.

"Wir sind doch die Pipi-Langstrumpf Generation und alle mit den Geschichten von Astrid lindgren aufgewachsen.
Taka Tuka Land ist die Insel, auf der Pipis Vater von Seeräubern festgehalten wurde.
Unser Schiff trägt den Namen von Pipis Äffchen - Herr Nilsson…. Bei dem Namen fanden wir also „leaving taka tuka“ (frei übersetzt: Aufbruch aus Taka Tuka) ganz spannend…."

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