Hekla Bad Soden, Tagebuch Hekla, Reisen Hekla
Hekla Bad Soden, Tagebuch Hekla, Reisen Hekla
Gebaut, ausgebaut und restauriert
Gebaut, ausgebaut und restauriert

Fortsetzung Tagebuch 2017

Samstag, 28. April 2017. Gestern in Phönix interessante Dokumentation über das Dritte Reich gesehen. Was ich nicht wußte und mir nicht bewußt war, was einer der wichtigsten und zwingenden Gründe für die Entstehung des dritten Weltkriegs war. Die „Bewegung“ wie sich die Nationalsozialisten nannten gaben zur Erfüllung der Wahlversprechen/Geschenke so viel Geld aus, daß die Republik praktisch bereits 1935 bankrott war. Es wurde ein Gesetz erlassen, daß kein Staatshaushalt, gegen hohe Strafen, mehr veröffentlicht werden durfte. Man mußte erst Österreich, Tschechei, Polen und dann, gezwungenermaßen, Frankreich okkupieren um Geld zu beschaffen. Von dem Geld der Juden ganz abgesehen. Die s g. „Bewegung“ brauchte Geld, woher das kam war ihr egal. Da denke ich an Trump. Er beschließt Steuerreformen. Auf die Frage wie das finanziert werden soll, verweist er auf den Konkress, das wäre nicht sein Problem. Das kommt mir sehr bekannt vor. „Bewegungen“ bewegen sich, manchmal in die falsche Richtung, bemerkt wird es oft zu spät: Es wird schon alles gut und nicht so schlimm werden, das haben auch viele Juden im Dritten Reich geglaubt.

Nachgereicht: Donald feiert sich selbst als der beste 100-Tage-Präsident aller Zeiten! Entweder er ist verrückt oder wir. Hält er uns den Spiegel vor? Wiederholt er seine Reality-Show´s in seiner TV-Vergangenheit für seine 40% Gemeinde, die bewusst eher sakral als profan inszeniert sind? Spielt er bewußt mit dem knappen Gut von Aufmerksamkeit? In schwierigen Zeiten glaubt man sicher auch wieder an eine Auferstehung. Nun empfängt er Präsident R. Duterte, der sich brüstet zwei Rauschgiftdealer erschossen zu haben und Obama einen Hurensohn genannt hat.

 

Dienstag, 25. April 2017. Ist Emmanuel Macron für Deutschland die bessere Wahl? Macron will eine neue EU in der Eurozone. Will das die CDU mit Scheuble auch? Weiß die CDU überhaupt was Macron will und was er, ohne Partei im Rücken, für Frankreich ändern und in der Eurozone durchsetzen will? Ich glaube eher nicht. Das würde für Deutschland eine Richtungsänderung um 90, wenn nicht 180 Grad bedeuten. Und da bin ich gespannt. Bei Le Pen könnte man das Scheitern der EU voll auf Frankreich schieben, die Deutschen wären die Musterknaben und den inzwischen aufkeimenden Haß in Europa etwas entschärfen. Die Schuldfrage wäre verwässert. Macron wird die Deutschen auf die Probe stellen und Solidarität in der Eurozone einfordern. Sind die deutschen Wähler dafür bereit um das mitzutragen? Wenn ich mich bei unseren Bekannten umhöre eher nicht. In Erinnerung: Das Land Bayern ist mit den Mitteln aus dem Länderausgleich groß geworden, jetzt wollen sie umgekehrt selbst nicht zahlen. Sie sind auch die größten Gegner einer Finanz- und Schuldenunion in der Eurozone, obwohl ihre Automobilindustrie den größten Nutzen davon hätte. Von einem Finanzausgleich in der Eurozone wollen die Bayern nichts wissen. Obwohl sie froh sein müßten, daß man die bayerischen Automobile damit sehr gut finanzieren könnte. Diese Krise kommt für die Wähler zu früh, uns geht es noch zu gut und wir sehen nur unseren kurzfristen Nutzen. So lange wir die Mitbürger in der Eurozone automatisch als Ausländer sehen und nicht als eine europäische Einheit, für die man sogar eine doppelte Staatsbürgerschaft braucht statt einen europäischen Pass, sehe ich keinen Fortschritt. Fazit: Emmanuel Marcon wird eine sehr, sehr harte Nuß für Deutschland werden, vor allem für die CDU. Das sagt einer der weiß, daß er nichts weiß.

 

Ostermontag, 17. April 2017. Ein Tag nach dem Referendum in der Türkei. Ich hatte heute eine schlechte Nacht in der mir folgendes durch den Kopf gegangen ist. In der Türkei sind viele öffentliche Gebäude mit den in Gewahrsam genommenen angeblichen Gülen-Anhängern (Turnhallen usw.) besetzt, dioe muß er wieder frei bekommen. Wie wäre es wenn der Chef sich nun großzügig und menschlich zeigt und diese hunderttausend angeblichen Sympathisanten der Terroristen begnadigt? Als weiser und großzügiger Vater der Nation! Natürlich bleiben sie schuldig, sie sind lediglich begnadigt und können jederzeit wieder festgesetzt werden, wenn der Platz und die Gelegenheit es ermöglichen. Die Macht hätte er jetzt dazu. Und eine allgemeine Angststarre ist ja gewollt.

Ostersonntag, 16. April 2017. Unwort Integration“. Man kann das Wort schon nicht mehr hören. Kann sich ein Nordfriese in München integrieren? Ich vermute mal nicht, er will es auch gar nicht. Fühlt er sich deshalb als Mensch zweiter Klasse wie es die Deutschtürken hier behaupten? Was heißt das Integration? Wer legt fest wann man integriert ist oder nicht. Selbst sehr erfolgreiche türkischstämmige Deutsche Unternehmer behaupten in Deutschland diskriminiert zu werden. Werden sie gefragt ob sie wieder in die Türkei zurück wollen, weil sie sich doch hier letztlich nicht wohlfühlen können als diskriminierte Menschen, lehnen sie das ebenfalls entrüstet ab und deuten das auch wieder als diskriminierende Frage. Fragt man sie wie viele ihrer Verwandten oder Kinder mit christlichen Partnern verheiratet sind, lehnen sie das ebenso entrüstet ab. Fühlen sie sich letztlich erst in einer islamisierten Gemeinde als vollwertiges Mitglied der Gemeinschaft? Man sollte diese Diskussion beenden, sie erscheint lächerlich und überwiegend religiös begründet zu sein. Das ist eine ethnisch und religiös belastetes Problem und hat mit „Integration“, was wir darunter verstehen, gar nichts zu tun. Deshalb fruchten auch keinerlei Anstrengungen unserer Politiker daran etwas zu ändern. Man sollte dieses Problem nicht mehr ernst nehmen, belächeln und sachte mit der Frage beantworten ob sich ein Christ in der Türkei, von Ausnahmen abgesehen, ernsthaft integrieren könne, wenn er nicht konvertiert. Aber das ist eben auch schon eine Provokation. Macht nichts. Wir haben eine sehr nette türkischstämmige Familie als Nachbarn, die können nur darüber lachen. Er ist Fußballtrainer und sie in der Gemeinde engagiert. Die kennen dieses Wort vermutlich gar nicht. Sie leben einfach so und sind ganz normale Bürger mit allem Ärger und allen Freuden, wie im ganz normalen Leben. Das Wort „Integration“ würde ich als am meisten mißbrauchtes Wort des Jahres 2017 vorschlagen.

Sonnabend, 15. April 2016. Es ist egal. Ob nun Erdogan (die AGP ist ohnehin tot und eine Einmannpartei) gewinnt oder nicht. Das wird an der Gesamtsituation nichts ändern. Vielleicht ist es besser, daß er gewinnt, dann sind die Fronten abgesteckt und er beruhigt sich etwas. Sollte er nicht gewinnen, wird es noch schlimmer, weil dann die Mehrheit der Wähler Terroristen sind (nach seiner Definition) und ihn in seinem Wahn noch mehr bestärken als umgekehrt. Wehe er verliert, dann hetzt er seine Anhänger noch mehr auf die Neinsager und alles wird schlimmer. Er ist der allein wissende Halbgott und alle die das bezweifeln haben etwas gegen die Türkei. Ich tippe auf ein „Ja“. Das wird erst einmal für etwas Ruhe sorgen. Seine Wähler (Erdogans) werden dann schon merken was sie gewählt haben, genau wie beim BREXIT. Das braucht aber Zeit. A.H. soll in den letzten Tagen in Berlin gesagt haben: „Die Deutschen sind selbst schuld, warum haben sie mich gewählt?“. Als sie ihn gewählt haben war es noch eine Demokratie. Ganz schnell hatte er (der s. g. Röhm-Putsch) seine internen Gegner ausgeschaltet. Das hat E. bereits vorher erledigt. Die Demokratie scheint jederzeit bereit zu sein ihr eigenes Grab zu graben. Na und? Der Mensch ist jederzeit zu allem bereit, man muß ihn nur davon überzeugen.

Dienstag, 11. April 2017. „Erst-Kontakt“ von Daniel Gerritzen. Ein Journalist der sich mit gesellschaftsphilosophischen Fragen beschäftigt. Dieses Buch untersucht präzise und detailliert die möglichen Szenarien eines Erstkontakts zwischen Menschen und einer intelligenten außerirdischen Spezies. … sind wir darauf vorbereitet? Tatsächlich würde jedes Szenario in einer Katastrophe enden und jede Wandlung nur zum Schlechten. … Die erste Hälfte des Buches beschäftigt sich mit dem heutigen Stand der Forschung und Annahmen. Das ist etwas mühsam. Wenn man aber durchhält wird es hoch interessant. Welche entscheidende Rolle spielen die Medien (einschließlich der s.g. sozialen M.), und die dadurch getriebenen Regierungen? Ist es uns bewußt, daß wir dann, gegenüber den uns weit überlegenen Außerirdischen, die Rolle z. B. der Indianer gegenüber von Kolumbus und Ureinwohner von Papua Neuguinea übernehmen würden? Daß wir auch nicht die geringste Chance hätten uns gegenüber Außerirdischen zu bestehen? Die Außerirdischen entdecken uns und nicht wir sie! Ist uns das klar? Warum sind wir so scharf darauf uns dieser so mit Sicherheit entstehenden Gefahr einer Entdeckung auszusetzen? Die Spezis Mensch würde das mit Sicherheit nicht überleben. Einige vielleicht doch, im Zoo oder im Zirkus?

Donnerstag, 06. April 2017. „Die Perle“ von J. Steinbeck. Eine uralte Geschichte von Steinbeck spannend erzählt. Ein armer Indianer in Mexiko findet eine übergroße Perle und geht daran zugunde. Was wäre gewesen, wenn er seinen Fund verheimlicht und ganz langsam den Verkauf mit Sorgfalt vorbereitet hätte? Ich denke dabei sofort an unseren Altag und in diesem Fall an unsere Politiker. Dürfen die ihre neu gefundenen Ideen sofort und unausgegoren ausplaudern? Die meisten guten Vorhaben werden, umso genauer, um so heftiger, von den Konkurenten auseinander genommen. Wehe ein Lottomillionär aus dem Arbeiterviertel prahlt mit seinem Gewinn bei seinen Freunden. Er muß nicht einmal prahlen, es muß nur bekannt sein. Wehe der Martin Schulz sagt zu viel über sein Regierungsprogramm, dann wird das gnadenlos zerpflückt. „Neue Marktwirtschaft“ oder ein ähnliches Schlagwort (kurz, prägnant, im Grunde nichtssagend) muß er kreieren, mehr nicht. Er darf sich nicht in die Karten gucken lassen, sonst wird es schwierig. Die CDU muß nach rechts rücken und die alten Fronten wieder herstellen, sonst bekommt sie Probleme. Ob das mit unserer Kanzlerin möglich ist wage ich zu bezweifeln. Menschen die vom Ende her denken sind naturgemäß in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt. Der Jens Spahn ist noch nicht so weit und Friedrich Merz ist wohl schwer zu reaktivieren. Sonst sehe ich niemanden in der CDU. Und die in Bayern (?) agieren viel zu regional. Vielleicht wäre März doch der Richtige.

    Noch einmal Schulz. Schulz setzt außer seinen Inhalten sein Charisma ein. Es ist nicht immer wichtig was du sagst sondern wie du es sagst. Wenn einer schluchzent und wimmernd sagt, daß es ihm gut geht, weiß man was wirklich los ist. Die Mimik und die Art der Sprache wirken mindestens so stark wie der Inhalt des Gesagten. Trump u. A.H sind und waren darin Künstler. Nichtssagende und bewirkende Dekrete werden mit wichtigtuender Mimik verkauft, seine Anhänger jubeln. Unsere Angela ist dazu genau das Gegenteil. Sie versucht mit einer nichtssagenden Mimik wichtige Aussagen zu machen. Ich befürchte das kommt nicht mehr lange an. Vernunft ist nicht jedermanns Sache.

Sonntag, 02. April 2017. „Der Augenzeuge“ oder „Ich, der Augenzeuge“. Von Ernst Weiß. Im Exil in Paris 1939 geschrieben. >Der anonym bleibende Ich-Erzähler, ein katholischer bayerischer Arzt, verheiratet mit der Jüdin Viktoria, erzählt seine Lebensgeschichte bis zum Jahr 1936.

Ernst Weiß letzter Roman Der Augenzeuge wurde 1939 geschrieben. In Form einer fiktiven ärztlichen Autobiographie wird von der „Heilung“ des hysterischen Kriegsblinden A.H. nach der militärischen Niederlage in einem Reichswehrlazarett Ende 1918 berichtet. Nach der Machtergreifung der Nazis 1933 wird der Arzt, weil Augenzeuge, in ein KZ verbracht: Sein Wissen um die Krankheit des A.H. könnte den Nazis gefährlich werden. Um den Preis der Dokumentenübergabe wird „der Augenzeuge“ freigelassen und aus Deutschland ausgewiesen. Nun will er nicht mehr nur Augenzeuge sein, sondern praktisch-organisiert kämpfen und entschließt sich, auf der Seite der Republikaner für die Befreiung Spaniens und gegen den mit Nazideutschland politisch verbündeten Franquismus zu kämpfen.

Wer sich für die „Irren“ der Menschheitsgeschichte interessiert und wie die dumpfe Masse diesen Irren Führern (A.H.) verfallen, sollte diesen Roman lesen. Er könnte auch 2017 geschrieben sein. Ich wurde durch die Lesung in HR23 darauf aufmerksam. Das Buch ist spannend geschrieben und nichts für schwache Nerven.

Sonntag, 26. März 2017. Trump eine Glücksfall? Ich vermute ja. Wenn die USA eine über Jahrhunderte gefestigte Demokratie sein sollte, sind die „rückwärtsgewandten“ Politiker keine Gefahr sondern lediglich Wachmacher in einer sich immer schneller drehenden Welt. Populist ist meiner Meinung nach ein falscher und gefährlicher Begriff, weil in der Praxis jeder Politiker ein Populist ist. Man hängt diesen irreführenden Begriff bereits Martin Schulz an. Dieser Schuß kann auch nach hinten losgehen. Populismus (von lateinisch populus Volk‘) … auch um einen spezifischen Politikstil, eine Form der politischen Rhetorik bzw. Strategie zum Machterwerb. Dem Volk nach dem Mund reden. Welcher Politiker macht das nicht, wenn er von eben diesem Volk gewählt werden will? „Rückwärtsfahrer“ oder rückwärtsgewandt“ bzw. „Re - Aktionär“ wäre die richtige Bezeichnung,

 

Freitag, 24. Maärz 2017. „Bist Du ein Christ?“ Erdogan drohte vor einigen Tagen mit Religionskrieg gegen die Europäer. Darüber schmunzelt man und kann es nicht richtig ernst nehmen. Jetzt habe ich von einem Dritten gehört, was sich zwischen einem Befürworter und Gegner des türkischen Referendums abgespielt hat. Alle drei vermutliche Deutschtürken. Der Dialog erfolgte in deutscher Sprache. Bei einer Wahlkampfveranstaltung für das Referendum wurde folgender Dialog über die Polizeiabsperrung zwischen zwei Teilnehmern mitgehört: Nach einem vorangegangenen Wortwechsel rief der Gegner des Referendums dem Befürworter zu: „Du blöder Hund!“. Darauf rief dieser Zurück: „Sag das noch einmal!“ „Du blöder Hund“! kam es zurück. Darauf hin verzog sich bei dem Befürworter das Gesicht zu einer Grimasse und er schrie haßerfüllt: „Bist du ein Christ?!“ Mit anderen Worten: Wenn keine Schimpfworte in einem Streit mehr helfen, kommt das Schlimmste was man als Moslem einem Gegner antun kann, daß er ein Christ ist. Könnte es sein, daß wir die religiöse Komponente beim Streit mit der Türkei stark unterschätzen?

 

Sonntag, 12. März 2017. Schade. Jetzt haben wir nicht nur Moslems in der EU sondern auch noch Türken, und damit Wasser auf die Mühlen der AFD usw.. Was ich damit meine: Der Mensch neigt zur Verallgemeinerung. Nun sind alle Türken Erdogan. Und in den Tork-Shows kommen auch dessen Freunde und Parteigänger (Demokraten?) zu Wort, meistens mit Massenveranstaltungen unter einem roten Fahnenmeer. Sind alle Türken >Erdogan<? Halten uns alle Türken für verkappte Nazis weil wir anderer Meinung sind. Ist das das wahre Gesicht der Türkei oder nur das Gesicht von Erdogan? Eine türkische Zeitung meinte: Wir sollen nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen! Das haben viele Juden 1932 auch geglaubt und haben die Quittung dafür bekommen. Erdogan fordert alles das bei uns ein, was er im eigenen Land für Terrorismus hält, nämlich demokratische Rechte. Werden wir nur noch von kranken Menschen regiert? Man könnte es meinen. Reagieren die Niederlande unangemessen hart oder nur konsequent? Welche Rückendeckung hat Erdogan von den Russen bekommen und welche geopolitischen Folgen hat das im Mittelmeer? Die Russen haben ihren einzigen eisfreien Hafen auf der Krim und die Türkei beherrscht quasi die Ägäis. Gute Aussichten, wenn Erdogan alles das einhält was er den neuen (nach seiner Meinung) Nazis verspricht, nämlich die reine, praktische türkische Demokratie nach Westeuropa zu bringen.

Donnerstag, 09. März 2017. Der Rote Riese. Ein Roter Riese ist ein Stern von großer Ausdehnung ... ein Himmelskörper hoher Leuchtkraft. Rote Riesen sind „alternde“ Sterne in deren Kern das Wasserstoffbrennen mangels Nachschub erloschen ist. Sie verlagern sich daraufhin aufs Schalenbrennen, … dehnen sich auf etwa das hundertfache aus und enden – je nach Restmasse – als weißer Zwerg.

Wir hatten gestern am Stammtisch ein Gespräch über Trump und Amerika. Man war mehr oder weniger der Meinung, wenn dort ein paar Unternehmer (die bei Trump zu Besuch waren) investieren würden, was man erwartet, dann würde sich die Lage in Amerika verbessern, er könnte seine Wahlversprechen einlösen und alles wäre nicht so schlimm, man sieht Chancen für Trump. Die Lügen würden wahr werden oder ähnlich. Ich sehe das wie so oft ganz anders. Amerika liegt, mit dem jetzigen System seines Gesellschaftsentwurfes, in den letzten Zügen. Wenn es nicht zu einer freiwilligen, auf breiter Basis akzeptierten, grundsätzlichen Reform kommt, deren Ansätze man gerade zurückdreht, kommt es m. E. zu gewaltsamen Auseindarsetzungen. Amerika hat nicht nur ein Problem mit seinem Wirtschaftssystem sondern auch ein Rassenproblem. Beides zusammen wird sehr explosiv. Der exzessive Kapitalismus war sehr erfolgreich, hat sich aber im Zuge der Globalisierung überlebt. Wenn Amerika sich nicht in absehbarer Zeit zu einer sozialen Marktwirtschaft ähnlich Europa, bzw. Skandinavien mutiert, wird es Auseinandersetzungen geben wie wir sie uns vermutlich nicht vorstellen können. Soweit ich weiß ist Amerika das einzige Land in der Welt wo man fast jede Art von Handfeuerwaffen in unbeschränkter Anzahl kaufen kann, egal ob schwarz oder weiß. So weit ich weiß ist es der Waffe egal gegen wem man sie richtet. Die wirkliche Gefahr sind also nicht die Moslems sondern die eigene Bevölkerung. Will Trump vor dieser Angst ablenken? Braucht man einen äußeren Feind? Meine Hoffnung: Bisher hat es Amerika immer noch geschafft zum Schluß den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, hoffen wir es bei dieser Problematik auch.

 

Sonntag, 05. März 2017. Das Fotobuch „Ernchen Oppermann“ ist fertig und die Bundesrepublik wird erwachsen, mal sehen ob wir das schon bemerkt haben. Wir werden uns als führende Kraft in Europa noch viel öfter solche Anschuldigungen wie sie z.Zt. aus der Türkei kommen anhören müssen, vermutlich auch von unseren Partnerländern aus der EU. Das ist erst der Anfang. Wächst dadurch unsere Gelassenheit und Selbstbewußtsein, wie bei Bayern München, oder verkriechen wir uns hinter dem Argument unserer Vergangenheit? Schönwetterpolitik kann jeder machen, was passiert in Krisenzeiten? Gelassenheit und indirektes Ausspielen seiner Stärken ist angesagt. Zynisch gesagt: Wenn die Türkei keine Nazis und Faschisten mehr in ihren Urlaubsgebieten haben wollen, müssen sie sich diese eben von wo anders holen. Es werden bereits Hintergrundgespräche für Wirtschaftshilfen von den Türken mit uns geführt. Die Tourismusbranche bricht zusammen. Ist Erdogan ein starker Mann oder extrem schwach? Braucht er einen außeren Feind um im Inland ohne Krieg als großer Sieger dazustehen? Ist der Ausgang des Referendums wirklich schon so klar?

Freitag, 03.März 2017. Muß mich wieder mal melden. Weiß aber vor lauter „Tohuwabohu“ nicht was ich denken/schreiben soll (hebräisch תהו ובהו tōhū ṿāṿōhū meist übersetzt mit ‚wüst und leer', bezeichnet ein heilloses Durcheinander). Meine Gedanken sind ohnehin durch das in Arbeit befindliche neue Fotobuch, inzwischen 158 Seiten, so beschlagnahmt, daß mir fast alles egal ist. Fest steht, daß wir uns auf einer riesigen Abrissbaustelle befinden für die noch keine oder sehr unklare Neubaupläne existieren. Amerika ist lt. Donald abrissreif und soll neu nach seinen Plänen, die keiner kennt, aufgebaut werden. Europa ist am zusammenfallen und soll vorläufig provisorisch abgestützt werden. Frankreich soll völlig neu umgebaut werden. Die Türkei soll ein neues Gerüst bekommen. Und Deutschland einen neuen Bundeskanzler, was nicht schlecht wäre. Und wer erklärt das alles einem blinden Volk hinter der Mattscheibe eines jeweils befangenen Fernsehens? Das auch nicht weiß was jetzt nun gerade wahr oder falsch ist. Ein Finanzminister leistet einen Meineid und hat es nicht so gemeint oder verstanden. Erdogan pocht hier auf Meinungsfreiheit und Demonstrationsrecht und sperrt selbst Journalisten ein. Ist die Welt von einem Normalbürger noch zu verstehen? Oder sind wir ganz einfach überfordert? Was ist wahr? Gibt es die Wahrheit überhaupt oder macht sich jeder seine Wahrheit selber? Und wo steht man dann selbst? „Um so mehr ich weiß, um so mehr weiß ich, daß ich nichts weiß?“ Mit dieser schönen Gewissheit verabschiede ich mich ins Wochenende und wieder ans Fotobuch (mehr Text also Fotos).

Sonntag, 19. Februar 2017. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Angst, vor was hat Donald Trump Angst? Vor was will er vorbeugen? Was werden die Journalisten, aus seiner Sicht Journaille, aufdecken, wo können sie ihm am Zeug flicken? Erdogan hat damit angefangen als man seine korrupte Familie aufgedeckt hat. Wie viele Journalisten untersuchen seine tatsächlichen finanziellen Verhältnisse? Seine Immobilien sind ja unrentabel, er verdient nur mit dem Verkauf seiner Marke „Trump“. Wenn diese Marke nun leidet, ist er dann pleite? Was bedeutet das für die beteiligten Banken? Fliegt dann das Milliardärs - Kabinet auf? Was bedeutet das für das System Kapitalismus in Amerika? Was werden die Republikaner machen? Ist Trump ein Glücksfall für den Zusammenhalt der EU? Ist der Brexit schon unter Dach und Fach oder wachen die Briten auf? Alle diese spannenden Fragen werden vermutlich dieses Jahr noch beantwortet. Warum steigt der Goldpreis? Einen schönen Sonntag. Ich freue mich aufs Biathlon.

Freitag, 17. Februar 2017. Die Amerikaner haben einen kranken Päsidenten, abgesehen von einzelnen Punkten aus seinen Wahlversprechen die man ohne weiteres nachvollziehen kann. Er redet sich um Kopf und Kragen. Er wird von sich aus zurücktreten, weil er erkennt, daß man vielleicht einen Zwergstaat mit Twitter regiren kann aber keine global vernetzte Weltmacht. Wir denken immer: Alles was er sagt meint er nicht so! Das ist vermutlich ein großer Irrtum, er meint es auch so. Die Aussage von gestern: „Der Start seiner Regierung wäre der beste Start in der Amerikanischen Geschichte gewesen“, spricht Bände. Wer ihn jetzt noch nicht ernst nimmt glaubt sicher auch an „Des Kaisers neue Kleider“. Die Republikaner werden ihn fallen lassen wie eine faule Frucht, bevor sie sich selbst das gleiche Etikett anhängen lassen. Davon bin jedenfalls ich fest überzeugt. Ob es so kommt werden wir sehen. Ich habe mich schon oft getäuscht. Der Brexit ist meiner Meinung nach auch noch nicht ausgemacht.

 

Sonnabend, 11. Februar 2017. Das in Amerika Donald Trump in aller Munde ist kann man sehr gut verstehen, aber warum bei uns? Warum tun wir so als ob es unser Präsident wäre obwohl wir ihn gar nicht gewählt haben und auch gar nicht können? Die Ursache kann ja nur eine gesteigerte Angst sein. Und wovor haben wir Angst? Daß der Leuchtturm und Atomschirm Amerika abgerissen wird? Daß Europa als unausgesprochener 51. Staat von Amerika abgestoßen wird wie eine überreife Frucht, so daß sich der Stamm wieder erholen kann? Mein Vorschlag: Da sich Europa nicht an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen kann, sollte man das an die Amerikaner delegieren, dann hätten wir wenigstens wieder einen Schuldigen an dem wir uns alle reiben können, Deutschland wäre aus der Schußlinie und Washington ist weit weg. Das wäre doch mal eine Überlegung?! Und dann könnten wir wenigstens auch mitreden, über Trump!

 

Montag, 06. Februar 2017. Wenn es nicht so zynisch wäre könnte man froh sein, daß der Mensch endlich einmal sein wahres Gesicht zeigt. Wir sind einigermaßen gut erzogen und haben gelernt, daß man nicht das sagt was man denkt und wenn überhaupt nur über vier Ecken. Das ist einer der Bestandteile unserer Kulturellen Identität. Das will man bewußt außer Kraft setzen, zum Schockieren, Angst auszulösen und sprachlos zu machen. Das ist das System von Trump und Stephan Bannon. Letzterer ist vermutlich der Stratege im Hintergrund. Allerdings müssen sie jetzt immer mehr vorwärts und immer direkter und brutaler werden, sonst haben sie verloren; das ist eine Chance. Sie machen Fehler. Zum Beispiel beleidigen sie die Berufsgruppe der Richter, das wird Folgen haben. Wenn die aber auch kuschen, dann wehe uns. Hitler und die Nationalsozialisten konnten, unter anderem, nur deshalb so groß werden, weil sie von den Engländer erst unterstützt und dann nicht ernst genommen wurden. Die Richter haben sie ganz schnell ausgeschaltet. Hinter brutalen Worten stecken in der Regel auch brutale Gedanken. Zu sagen das sind nur Worte ist reichlich kindisch und gefährlich naiv. Alleine die nächsten hundert Tage werden hochinteressant. Leider ist das mit einem erheblichem Reputationsverlust der bei weitem stärksten Weltmacht verbunden. Was das geostrategisch in Wirklichkeit bedeutet, können wir heute noch gar nicht abschätzen.

Sonnabend, 04. Februar 2017. Licht am Ende des Tunnels? Ich traute meinen Ohren nicht! Merkel will ein Europa der zwei Geschwindigkeiten anstreben. Was ich immer geschrieben habe: Europa muß erst unter gewaltigen Druck geraten, bevor es zur Besinnung kommt. Ich bin gespannt und noch sehr ungläubig. Jedenfalls paßt der neue Europäer Schulz ausgezeichnet dazu. Vielleicht wieder eine große Koalition um das durchzusetzen?! Man kann ja träumen. Oder mit Faust gesagt: "Hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube!"

Freitag, 03. Februar 2017. Ich bin verwirrt. Ich schreibe an einem Fotobuch über meine Mutter. Dabei kommt auch ihr Vater, unser Großvater Leffler vor. Er war immer der Sozialdemokrat, wehrend man väterlicherseits auf Seiten der Nazis stand. Ich konnte also wenigstens 50% gutes Gewissen reklamieren. Nun die Endtäuschung! Beim Fotosortieren und Begutachten, entdecke ich bei der Vergrößerung ein Parteiabzeichen mit Hakenkreuz am Revers meines Leffler Opa, den angeblich strammen Sozialdemokraten. Opportunist, arbeitslos, Mitläufer? - und vielleicht bekomme ich doch eine Stelle? Wenn der Magen brummt werden alle guten Vorsätze und Überzeugungen über den Haufen geworfen.

Donald Trump, das Gesicht des Kapitalismus. Man muß es sich nur richtig ansehen bei seinen Reden. Er läßt seine Schirmmütze in China produzieren und hetzt die Abgehängten gegen ein System auf, das er selbst bis ins Extrem ausnutzt und pervertiert. Donald Trump, Erdogan, Brexit und Jean Marie Le Pen, letztere hat noch nicht die Mehrheit. Sind das die Gesichter der westlichen Demokratien? Über Leichen gehende Milliardäre, Parlamente die sich selbst abschaffen, ein Volk was sich aus einem gemeinsamen Markt zurückzieht. Woher rekrutieren diese Ideologen ihre Anhänger? Ich muß an meinen Großvater denken und die vielen „Heil-Hitler!“ - Rufer, von denen es nach dem grausamen Spuk keine mehr gab, wie vom Erdboden verschluckt. Vielleicht stehen wir tatsächlich wieder vor so einer Phase? Der bekannte Schweinezyklus – oder: „Der Mensch und andere Tiere“.

 

Donnerstag, 19. Januar 2017. Drehen wir alle durch? Oder drehen wir durch, wenn die Masse das Sagen hat? Amerika geht es so gut wie lange nicht mehr. Die geringste Arbeitslosigkeit seit 10 Jahren, das Gleiche in England, und beide versuchen etwas Neues. Was könnte der Hintergrund sein? Europa geht sichtlich den Bach runter. Die unterschiedlichen nationalen Interessen der Mitgliedsländer sind viel zu groß und das gegenseitige Vertrauen scheint, gelinde gesagt, minimal zu sein, verschiedentlich sogar feindlich gestimmt. Deutschland fällt aus den bekannten Gründen als Führungsmacht in Europa aus. Amerika sieht die Gefahr aus China offensichtlich größer als die Vorteile im westatlantischem Bündnis. Amerika will nicht mehr der Zahlmeister in der Nato sein. Sie stellen den atomaren Schirm zur Verfügung und müssen dafür auch noch im konventionellen Bereich die Hauptlast tragen. Deutschland als bevölkerungsreichstes und wirtschaftlich stärkstes Land spielt den Friedensengel und hält sich aus allem raus, die Bösen sind die Amerikaner. Das alles spüren die Briten. Wenn sich Amerika aus Europa zurückzieht, sind die Briten und die Franzosen als Schutzschirm gefragt mit ihren Atom-U-Booten. Wollen die das? Können die das? Wenn sich England aus der Allianz zurückzieht können sie sich fein raus halten. Und ob das verbleibende Frankreich die Polen und die Deutschen verteidigen will und kann ist für mich völlig offen. Das kann natürlich alles Blödsinn sein, es kann aber auch so oder ähnlich kommen. Ich denke eher letzteres. England will sich zurückziehen, der Grund können nicht die 600.000 Polen auf der Insel sein.

Donnerstag, 12. Januar 2017. Haben gestern natürlich Pressekonferenz von D. Trump gesehen. Was soll man dazu sagen? Das ist jetzt mein dritter Versuch mir ein Bild davon zu machen. Amerika ist eine offene Gesellschaft, ein großes Land, uns Europäern ca 10 bis 20 Jahre voraus und der Globalisierung durch einen viel stärker ausgeprägtem Kapitalismus viel stärker ausgesetzt und dessen Kind ja Donald ist. Die ohnmächtigen Verlierer konzentrieren sich im mittleren Westen und wissen im Prinzip, daß keiner etwas daran ändern kann, genau wie die Weber an den Webstühlen im Erzgebirge bei Einführung des mechanischen Webstuhls im 19. Jahrhundert. Trump ist für den Protest und die Wut nur ein Ventil, ein Kaberettist, der die angeblich Schuldigen so viel ärgern soll wie möglich. Dabei hat er selbst seine Werbeartikel für die Wahl in China herstellen lassen und daran verdient. (American first) Diese Verlierer ahnen vielleicht, daß das alles nur der Anfang ist, worin sie Recht haben werden. Die Digitalisierung, die Automatisierung, die Robotik und vor allem das unverminderte Drucken von Zahlungsmitteln, wird das Problem noch in ungeahntem Außmaß verschlimmern. Der Clown dieser ganzen Problematik ist Donald. Er spricht von seinem überwältigendem Wahlsieg, dabei hat er effektiv weniger Stimmen bekommen als Hillary Clinton. Ich bin auf alles gefaßt und sehr gespannt ob der Amerikanische Präsident in 2020 immer noch mit Vornamen Donald heißt.

Dienstag, 10. Januar 2017. Drei Sachen gehen mir in den letzten Tagen immer wieder durch den Kopf.

   1. Trump und Twitter. Wir lächeln immer noch über die s.g. sozialen Medien. Ist das vielleicht viel ernster und bedeutender als wir glauben? Haben die Päpste im 15. Jahrhundert den Buchdruck nicht auch bei weitem unterschätzt und belächelt, bis sie von ihm überrannt wurden? Ist Trump mit Twitter sein eigener Pressecheff der innerhalb von Minuten auf, aus seiner Sicht, Ärgerlichkeiten mit einer vulgären Sprache (wie Luther) reagiert? Bricht da wieder eine neue Zeit an? Die nächsten vier Jahre werden das zeigen. Ich alter Mann befürchte das.

   2. Erdogan als Diktator. Das kommt. Parlamentarier schaffen sich selbst ab. Die Parlamentarier drehen völlig durch. Erdogan legt bereits das Fundament für die Begründung des nächsten Militär-Putsches. Das Militär hatte als Erster die Voraussetzungen für die Demokratie geschaffen. Nun schwächt er das Militär um wieder eine Diktatur installieren zu können, Salto rückwerts. Oder was soll es bedeuten, daß er der Oberbefehlshaber des Militärs, Präsident, Premier wird und das Parlament per Dekret auflösen lassen kann? Will er das Land in einen offenen Bürgerkrieg mit den Kurden führen? Was bedeutet das für Deutschland mit den vielen Türken und Kurden? Werden wir in diese Auseinandersetzung hinein gezogen? Das sehe ich als die dringendste Gefahr an.

   3. Der Brexit kommt nicht wie von den Befürwortern erwartet. Um so länger das dauert um so unwahrscheinlicher wird er. Es wird auf Zeit gespielt May will den Austritt auch nicht, sie wollte ihn ja nie. Die Nachteile für GB werden sich im vollem Ausmaß erst in 2 Jahren zeigen. Um so länger um so härter. letzte Woche ist das Pfund um weitere 10% abgestürzt. Der Brief wird vage geschrieben werden und dann nicht umgesetzt. Das Argument lautet dann: „Wir haben es ja versucht, aber es ging halt nicht, der Schaden wäre zu groß gewesen“. Das glaube ich immer noch und immer mehr. Unter dem Motto:“Ich weiß, daß ich nichts weiß!“

 

Sonntag, 01. Januar 2017, 17:30 Uhr. Prosit neues Jahr! Angefangen haben wir es, nun müssen wir es auch zu Ende bringen. Bei allen Gesprächen, zu Weihnachten, zu Silvester und am Stammtisch werden immer wieder die gleichen Themen durchgekaut: Trump und Putin, Erdogan und die Syrien/Flüchtlinge. Mal sehen wie das ein Laie, wie ich es bin, sieht und was er von dem neuen Jahr erwartet. Auf jeden Fall wird es sehr interessant, wenn nicht sogar spannend. Wenn man zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort ist, kann es sogar gefährlich werden. Hoffen wir das nicht für uns.

   Ich würde es für einen Geniestreich halten, wenn sich die USA und Russland annähern würden und die Krim international als zu Russland gehörend anerkannt wird.

   Wenn die USA seine Partnerländer in der NATO zur Anhebung der gemeinsam vereinbarten Kostenbeiträge zwingen würde. Das würde zur Festigung des Selbstwertgefühls der Bündnisländer führen und die Vormachtstellung der USA schwächen. Das alleine wäre schon ein riesiger Erfolg. „American first!“ mit einem polternden Präsidenten, um so lauter um so besser, wäre für die EU das Beste was passieren könnte. Die EU braucht Druck von außen um sich innen reformieren zu können. Es würde auch die Osteuropäer wieder näher heranrücken, wenn sie sich niht mehr auf die USA verlassen können.

   Erdogan wird die Türkei, jedenfalls aus meiner Sicht gesehen, in eine Diktatur führen. Wäre aber, wieder aus meiner Sicht gesehen, ein gewisser Erfolg, weil damit eine EU-Mitgliedschaft vom Tisch ist. Die Türken müssen ihre Probleme selbst lösen, wir sollten uns da raus halten.

   Syrien wird aus Gründen der Erschöpfung sicher zur Ruhe kommen. Nun muß es wieder aufgebaut werden. Russland kann das nicht stemmen. Jetzt wird der Westen wieder gebraucht. Die Extremisten sollten in einer begrenzten Region eingeschlossen und mit allen Mitteln gemeinsam bekämpft werden, dann wird ihnen die Luft ausgehen, wenn man die Waffenlieferungen weitestgehend unterbindet. Mit dem Terrorismus werden wir vermutlich leben müssen, Israel hat es uns vorgemacht. Die heile Welt ist gestorben. Es wird spannend.

Videos:

HEKLA im Großen Belt

http://www.youtube.com/watch?v=ZseVRZDctPQ

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2000 Stunden Restauration 4mR-Yacht  Partout  (15m2-SNS)

http://youtu.be/Nb6CatobvSk

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Ein Bootswaschplatz entsteht

http://youtu.be/1RMCBeT-VW8

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2.4mR-Yacht mit 30 kn ...

https://www.youtube.com/watch?v=QI5VGU2pris

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2.4mR-Yacht Weltmeisterschaft in Finnland 2015:

Im Kopfbereich den Link: "club youtupe cannel" anklicken.

http://www.rauma24worlds.com/photos-videos/video/video-clips-of-the-rauma-2-4mr-w/

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"Das Senioren-Abenteuer" : 2.4mR-Yachten von Naantali Finnland nach Frankfurt am Main

https://www.youtube.com/watch?v=g7MNtpL7DLQ

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"Von der Flussratte zum Seefahrer - 365 Tage auf See!"

http://www.leavingtakatuka.de/

Markus Lübeck nimmt mit wechselnden Crews eine Auszeit und bereist, mit seiner Segelyacht  Typ "Hanseat 70", 35 Fuß (10,40m) Länge, die Weltmeere.

"Wir sind doch die Pipi-Langstrumpf Generation und alle mit den Geschichten von Astrid lindgren aufgewachsen.
Taka Tuka Land ist die Insel, auf der Pipis Vater von Seeräubern festgehalten wurde.
Unser Schiff trägt den Namen von Pipis Äffchen - Herr Nilsson…. Bei dem Namen fanden wir also „leaving taka tuka“ (frei übersetzt: Aufbruch aus Taka Tuka) ganz spannend…."

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